Fokale Dystonie

Mit fokaler Dystonie werden muskuläre Verkrampfungen oder Diskoordinationen beschrieben, die meist schmerzfrei sind, im feinmotorischen Bereich jedoch zu unerwünschten Defiziten führen. Musiker sowie Schriftsteller sind hiervon oftmals betroffen. Das kann dann das Ende der Karriere bedeuten.

Fokale Dystonie bei Musikern

Auslösende Krankheitsfaktoren für die typischen Erkrankungen von Musikern werden in der Fachzeitschrift "Performing arts medicine" wie folgt beschrieben:

  • überhöhte elterliche Erwartungen und Anforderungen
  • ununterbrochene Forderung nach Perfektion
  • intensive und lange Übungszeiten seit der frühen Kindheit
  • erheblicher Konkurrenzdruck
  • hohe Angstbelastung im Hinblick auf mögliches Versagen
  • instrumentenspezifische Besonderheiten und Schwierigkeiten
  • unsichere Karrierechancen.

Zu Angst, die blockiert, Ausgelaugtheit und überstrapazierten Muskeln kommt in vielen Fällen Lampenfieber und Stress durch die Arbeitsbedingungen vor Ort hinzu.


Therapie

Die von Richard D. Utt entwickelte Methode der Applied Physiolgy ist praedestiniert zur Behandlung dieses Zusammenwirkens von negativen Faktoren, denn physische, energetische und pshychische Ebene werden wieder in Balance gebracht. Das beteiligte Muskelpaar, Agonist und Antagonist, wird neu gebahnt, die Psyche wird in ihrer positiven Ausrichtung unterstützt und gestärkt, viele Körperfunktionen und übergeordnete Funktionskreise können energetisch aktiviert werden.

Die Applied Physiology mit ihrem ganzheitlichen Ansatz eignet sich zur Prävention genauso wie zur Behandlung von bereits bestehender fokaler Dystonie.


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